Lust zu Fasten? Fasten boomt!

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Verzichten tut gut und gibt Power!

Jetzt, nach Fasching, möchten viele wieder bewusster leben, bewußter essen, trinken,… Oder einmal eine gewisse Zeit lang ganz verzichten! Fasten?

Während beim Detoxing (Entgiften) bestimmte Lebensmittel tabu sind und der Stoffwechsel mit sogenannten Stoffwechselboostern (z.B. grüne Smoothies,…) angekurbelt wird, so geht es beim Fasten um den kompletten Verzicht auf feste Nahrungs- und Genussmittel…

„Fasten ist ein natürliches Medikament, effektiv und kostengünstig!“

Im Laufe der Evolution gab es immer wieder Zeiten, in denen das Nahrungsangebot knapp oder nicht vorhanden war. So hat der Körper gelernt, mit wenig Essen auszukommen. In der heutigen Zeit steht uns fast immer und überall Essen zur Verfügung! Dieses Nahrungsüberangebot besteht auch ganz oft aus sehr energiedichten Lebensmitteln (Industrie-gefertigte LM, Convenience-Produkte). All das erlaubt unseren Stoffwechsel kaum eine Ruhepause und sorgt so für einen permanent hohen Insulinspiegel. Unser Stoffwechsel funktioniert jedoch am besten unter Bedingungen von Nahrungsknappheit. Für einen Überschuss an Energie ist er nicht gerüstet.

Studien aus den USA belegen, dass sich schon kurzzeitiger Verzicht positiv auf unsere Gesundheit auswirkt.

Es muss nicht unbedingt das klassische Heilfasten sein. Es gibt neue, effektive Formen des Fastens. Diese lassen sich leicht in den Alltag integrieren. Da eine mehrwöchige Heilfastenkur oft nicht möglich ist, werden Kurzzeitmethoden, wie das Intervall- und Alltagsfasten immer populärer.

Neben Gemüsebrühe darf es auch mal Gemüse, Fisch, … sein. Es ist aber wichtig, dass das Verspeiste genügend Zeit hat, verdaut zu werden. Ob Sie das Frühstück später einnehmen, oder das Abendessen früher, oder vielleicht einmal eine Mahlzeit komplett „sausen lassen“ („Dinner Cancelling oder „Breakfast Skipping“) Eine Essenspause von ca. 16 Stunden wäre optimal. So wird die Fettverbrennung angekurbelt. Ihr Organismus hat Zeit, sich zu erholen! Wenn Sie die ca. 8 Stunden Schlaf abziehen, dann ist das doch gar nicht mehr so lange, oder? Doch auch wenn Sie nicht ganz so lange durchhalten, tun Sie Ihren Körper Gutes.

Ideal sind auch Pausen zwischen den Mahlzeiten von mindestens 4 bis 5 Stunden.  Wer alle 5 Stunden isst, kommt auch automatisch auf nur 3 Mahlzeiten am Tag. Sie lassen so also automatisch die Zwischenmahlzeiten weg.

Achtung: Jedes, aber wirklich jedes Häppchen zählt mit in der Energiebilanz. Wenn ich von Mahlzeiten-Pausen spreche, dann meine ich keine festen, aber auch keine flüssigen Nahrungsmittel. Auch Fruchtsaft, Fruchtsaftschorle oder Cappucchino. Erlaubt ist Wasser und ungesüßter Tee. Ich „pumpe“ mein Wasser oft mit Ingwerscheiben, Zitronen oder Gurken.

Wenn du Zwischenmahlzeiten gewohnt bist, oder zwischendurch „naschst“, dann sei „achtsam“. Verlängere schrittweise die Pausen zwischen den Mahlzeiten. Versuche, „kontrolliert“ zu essen und plane, wenn möglich, die Mahlzeiten in deinen Tagesablauf ein. Wenn du weißt, um 11 Uhr gibt’s einen Apfel, dann fällt das Warten auch nicht mehr so schwer.

Sinnvoll ist natürlich auch, dass deine Mahlzeiten viele verschiedene Mikro-/Makro- Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.  Diese versorgen den Körper mit allem, was er braucht und Sie sind längerfristig satt. „Heißhungerattacken“zwischen den Mahlzeiten dürften dann kaum noch auftreten.

Du kannst also nur profitieren. Tu deiner Gesundheit Gutes! Du nimmst im besten Falle ein paar Kilos ab und die Power kommt ganz bestimmt!

In diesem Sinne….

… und ja, ich freue mich auch über Erfahrungsberichte….

Fasten – also nicht nur in der Fastenzeit!

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